Unsere Gemeinde

Der Turm der Paul-Gerhardt-Kirche

im Frühling

 

 

Die Paul-Gerhardt-Gemeinde hat zur Zeit etwa 3.000 Gemeindeglieder und besteht aus zwei Pfarrbezirken: Pfarrbezirk Nord und Pfarrbezirk Süd. Zu jedem Pfarrbezirk gehört jeweils ein Gemeindehaus: im Nordbezirk befindet sich das Haus der Begegnung (Berliner Str.39) und im Südbezirk das Bonhoeffer-Haus (Geleener Str.10). Unser gemeinsames Büro ist in der Berliner Str.39.

 

 

 

Unsere Pfarrbezirke

Möchten Sie wissen, zu welchem Pfarrbezirk Sie gehören

und wer für Sie zuständig ist?

Dann drücken Sie bitte hier.

 

Gottesdienste und Angebote in aller Kürze:

Gottesdienst feiern wir in der Regel an jedem Sonntag um

9.00 Uhr im Bonhoeffer-Haus, Geleener Str. 10 und um

10.00 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche, Berliner Str. 39.

 

Abendmahl findet in der Regel am 1. Sonntag im Monat statt,

und zwar unter Verwendung von Brot und Traubensaft.

 

Jeder dritte Sonntag im Monat ist gewöhnlich Taufsonntag.

Wir bitten, Taufen und auch Trauungen möglichst frühzeitig (8 - 10 Wochen vorher) mit den Pfarrern abzusprechen und anzumelden.

 

In unserer Gemeinde gibt es zahlreiche Gruppen und Angebote, sowohl für Kinder als auch für Jugendliche und Erwachsene.

Aktuelle Informationen darüber entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Monatsplan. Auskunft erteilen Ihnen auch gern unsere Gemeindesekretärin Frau Schollenberger sowie Pfarrerin Dr. Rühle und Pfarrer Mertens.

 

 

 

 

 

 

Wir sind Mitglied der "Initiative Regenbogen"

Die Initiative ist eine Aktion des „Bündnisses Kirche und Homosexualität“. Sie wurde in Württemberg im Juli 2016 mit 16 Kirchengemeinden gegründet. Seither sind kontinuierlich weitere Gemeinden hinzugekommen. In Böblingen gehören zum Beispiel seit längerem die Christuskirchengemeinde und die Stadtkirchengemeinde dazu. Ziel der Initiative ist es, die württembergische Kirchenleitung aufzufordern, endlich rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare sowie für das Zusammenleben von Pfarrerinnen und Pfarrern mit ihrer Partnerin bzw. ihrem Partner im Pfarrhaus.

Im vergangenen Jahr hat der Bundestag mit großer Mehrheit die „Ehe für alle“ beschlossen. Spätestens seit dieser Entscheidung ist auch in unserer Kirche die Diskussion über die Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare wieder neu entbrannt. Auf ihrer Herbsttagung 2017 hat die württembergische Landessynode einen Kompromissvorschlag des Oberkirchenrates in Bezug auf die gottesdienstliche Segnung solcher Paare abgelehnt. Zwar war eine Mehrheit dafür, Kirchengemeinden sowie Pfarrerinnen und Pfarrern die Möglichkeit zu eröffnen, zukünftig selber zu entscheiden, ob sie solche Segnungen durchführen wollen oder nicht. Doch die aus juristischen Gründen notwendige 2/3-Mehrheit wurde knapp verfehlt. Das hat für viel Unmut und erneute Diskussion gesorgt, da nun auch weiterhin homosexuelle Paare in unserer Landeskirche ausgegrenzt werden. Dabei geht es doch um Menschen, um Christen, die ihre Liebe in einer verbindlichen Partnerschaft leben wollen und sich dafür nicht allein die staatliche Anerkennung wünschen, sondern auch die Segnung in einem kirchlichen Gottesdienst.

Der Kirchengemeinderat der Paul-Gerhardt-Gemeinde ist der Meinung, dass es nicht dem Willen Gottes entspricht, diesen Menschen den Segen Gottes zu verweigern. Darum haben wir in der Februarsitzung 2018  einstimmig beschlossen, uns der „Initiative Regenbogen“ anzuschließen. Menschen unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Identitäten sind bei uns willkommen.